Aktuelle Neuigkeiten

| Baurechts-Report 1/2009

Fortschreibung eines extrem überhöhten Einheitspreises bei Mengenmehrungen?

Bei Mengenmehrungen i. S. von § 2 Nr. 3 VOB/B ist der vom Vertragspreis hergeleitete Preis für die Mehrmenge ausnahmsweise nichtig, wenn die geforderte Vergütung gegen die guten Sitten verstößt (Wucher). Das setzt allerdings voraus, dass der Forderung ein sittlich verwerfliches Gewinnstreben zugrunde liegt.

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| Baurechts-Report 12/2008

Stillschweigende Annahme von Nachtragsangeboten

In der vorbehaltlosen Entgegennahme von Nachtragsarbeiten kann die stillschweigende Annahme der in einem Nachtragsangebot enthaltenen Nachtragspreise liegen.

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| Baurechts-Report 11/2008

Gerät der Auftragnehmer in Verzug, wenn er den Fertigstellungstermin wegen verspäteter Materiallieferung versäumt?

Im Hinblick auf die mit einer Bevorratung verbundenen Kosten ist es einem Unternehmer nicht verwehrt, Bestellungen so vorzunehmen, dass das Material bei ordnungsgemäßem Geschäftsgang rechtzeitig zur Verfügung steht.

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| Baurechts-Report 9/2008

Aus dem Baurechts-Report 9/2008

Der Verkäufer mangelhaften Baumaterials schuldet im Zuge der Nacherfüllung (§ 439 Abs. 1 BGB) nur die Lieferung mangelfreien Materials. Zum Wiedereinbau ersatzweise gelieferten Materials ist er im Wege der Nacherfüllung auch dann nicht verpflichtet, wenn der Käufer das mangelhafte Material bereits eingebaut hat.

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| Baurechts-Report 7/2008

Wann kann der Auftragnehmer eine Mängelbeseitigung wegen unverhältnismäßigen Aufwands ablehnen?

Bei der Beurteilung der Unverhältnismäßigkeit der Mängelbeseitigung darf das Interesse des Auftraggebers an einer vertraglich vereinbarten höherwertigen und risikoärmeren Art der Ausführung nicht deshalb als gering bewertet werden, weil die tatsächlich erbrachte Leistung den anerkannten Regeln der Technik entspricht.

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| Baurechts-Report 6/2008

Kann der AG nach außerordentlicher Kündigung Geräte des AN weiternutzen?

Der Auftraggeber darf nach Ausspruch einer außerordentlichen Kündigung eines Bauvertrages die auf der Baustelle befindlichen Geräte und Materialien des AN nicht ohne dessen Zustimmung nutzen. Er kann dessen Zustimmung allerdings durch eine Einstweilige Verfügung vom Gericht ersetzen lassen.

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| Baurechts-Report 3/2008

Wer zahlt die Untersuchungskosten bei unberechtigter Mängelrüge?

Ein unberechtigtes Mangelbeseitigungsverlangen des Käufers einer in ein Bauwerk eingebauten technischen Komponente (§ 439 Abs. 1 BGB) stellt eine zum Schadensersatz verpflichtende schuldhafte Vertragsverletzung dar, wenn der Käufer erkennt oder fahrlässig nicht erkennt, dass kein Mangel der Kaufsache vorliegt, sondern die Ursache für das Mangelsymptom in seinem eigenen Verantwortungsbereich liegt.

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| Baurechts-Report 1/2008

Beeinträchtigen Funktionsmängel die vereinbarte Beschaffenheit einer Bauleistung?

Erfüllt eine Bauleistung nicht die an sie zu stellenden Funktionen und ist dies auf eine fehlerhafte oder unzureichende Vorleistung einer anderen Firma zurückzuführen, wird der Unternehmer von der Mängelhaftung nur dann frei, wenn er seine Prüfungs- und Hinweispflicht erfüllt hat. Hierfür ist er beweispflichtig.

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| Baurechts-Report 11/2007

Mischkalkulation ist für den Auftragnehmer gefährlich!

Wird durch eine Änderungsanordnung eine Leistung auf eine nicht kostendeckend kalkulierte Position verlagert, hat der Auftragnehmer keinen Ausgleichsanspruch für den ihm hierdurch entstehenden Kostennachteil. Denn zu berücksichtigende Mehrkosten durch die Verlagerung beschränken sich auf diejenigen Kostenveränderungen, die bei Beibehaltung der ursprünglichen Kalkulation unabhängig von dieser entstanden sind.

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| Baurechts-Report 9/2007

AGB bei einvernehmlicher Vertragsauflösung

Eine in AGB des Auftraggebers enthaltene Klausel, wonach nur die erbrachten Leistungen des Auftragnehmers vergütet und weitergehende Ansprüche ausgeschlossen werden, wenn der Auftraggeber ohne besonderen Grund den Vertrag kündigt oder der Vertrag auf seine Initiative „einvernehmlich“ aufgelöst wird, ist nach § 307 BGB unwirksam.

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